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| von Lina Koch und Tom Schwarz

Siegerinnen und Sieger vom „Tag der Handschrift“

Alljährig findet der Schreibwettbewerb „Tag der Handschrift“ statt, welcher von der „Stiftung Handschrift“ sowie dem hessischen Kultusministerium organisiert wird. Dieses Mal haben gleich fünf Lernende unserer Schule mit ihren Briefen zum Thema „Zukunft“ gewonnen: Jana Reisch (6B,) Mathilda Plümecke (6D), Tom Schwarz (6D), Lina Koch (7A) und Charlotte Schwab (7B).

Siegerinnen und Sieger vom „Tag der Handschrift“

Lina Koch überzeugte die Jury sogar derart, dass sie in eine exklusive Auswahl berufen wurde und in Mainz an einer videografierten Gesprächsrunde teilnehmen durfte. Der Wettbewerb begleitete die Lernenden das gesamte Schuljahr über, von der Anmeldung im Herbst, dem Schreiben der Briefe im November, den Rückmeldungen und der Preisverleihung im Frühjahr sowie der finalen Ehrung beim Schulfest zum Schuljahresende. Lesen Sie hier zwei Erlebnisberichte von unseren zu Recht stolzen Gewinnerinnen und Gewinnern.

Lina Kochs „Tag der Handschrift“
Am Anfang des letzten Halbjahres haben meine Klasse und ich am „Tag der Handschrift“-Wettbewerb teilgenommen. Wir sollten dazu im Deutschunterricht einen Brief zum Thema „Zukunft“ verfassen. Es gab viele unterschiedliche Ideen, manche haben über K.I. oder an ihre Urenkel geschrieben. Ich habe an die Zukunft selbst und über Politik geschrieben, da das Thema sehr wichtig und zukunftsorientiert ist.
Später sollten wir die Briefe bei unserem Lehrer abgeben, der sie dann eingereicht hat. Lange haben wir nichts vom Wettbewerb gehört, bis mir dann im Februar gesagt wurde, dass ich gewonnen hätte. Natürlich habe ich mich über den unerwarteten Sieg und die Preisverleihung im April gefreut. Dass mich das „Tag der Handschrift“-Team kontaktiert und um einen Termin für ein Online-Interview mit mir bat, war aber wirklich sehr überraschend. Im Interview haben sie mich gefragt, wie ich auf die Idee kam und ob ich öfters mit der Hand schreibe. Ich habe schätzungsweise eine Viertelstunde mit ihnen geredet und später hat sich das Team erkundigt, ob ich bei einem erstmals geplanten Projekt mitmachen will, einem Kurzfilm über die Bedeutung der Handschrift und meinen Blick auf die Zukunft. Glücklicherweise waren meine Eltern damit einverstanden und auch ich habe mich sehr darauf gefreut. Also bin ich an einem Montag nach Mainz gefahren. Mit sieben anderen Kindern haben wir dort zwei Stunden lang einen Film gedreht, der während der Preisverleihung ausgestrahlt wurde.
Diese Preisverleihung fand dann in Wiesbaden im Hessischen Landesmuseum für Kunst und Natur statt. Da außer mir noch 99 andere Kinder gewonnen hatten, war es ziemlich voll. Ich war kaum zwei Minuten dort, da kam schon ein kleines Kamerateam auf mich zu und wollte mich interviewen. Anfangs wusste ich nicht so richtig, was ich sagen sollte, aber später wurde ich etwas sicherer. Eine halbe Stunde danach fing die Preisverleihung endlich an. Es waren sogar ein paar Politiker da, z.B. der hessische Kultusminister Armin Schwarz. Außerdem gab es auch zwei Showacts, in denen gesungen oder Instrumente gespielt wurden. Drei Kinder durften ihre Briefe vorlesen. Gegen Ende haben wir dann eine Urkunde und ein Buch bekommen, in dem alle einhundert Briefe abgedruckt sind. Zum Schluss haben wir ein Gruppenfoto gemacht und ich wurde nochmal interviewt. Anschließend durfte ich noch das Museum erkunden, worüber ich mich sehr freute. Dort hängt nämlich das Bild der Ophelia, welches Taylor Swift für ihren neuesten Song verwendete. Und weil ich ein großer Fan bin, habe ich gleich ein Bild gemacht. Insgesamt war es ein schöner Tag und ich bin froh, diese tolle Erfahrung gemacht zu haben.“

Tom Schwarzes „Tag der Handschrift“
„Für den Wettbewerb habe ich einen Brief an meine Zukunft geschrieben. Darin habe ich beschrieben, dass ich noch nicht weiß, was später einmal aus mir wird, aber hoffe, einen guten Weg zu finden. Außerdem habe ich über meine Wünsche für die Zukunft nachgedacht – zum Beispiel Gesundheit, Glück, Freude und dass meine Freunde und Familie mich weiterhin begleiten.  
Am Wettbewerb hat mir besonders gefallen, meinen Gedanken einmal freien Lauf zu lassen. Mit zwölf Jahren beschäftigt man sich normalerweise nicht so intensiv mit der eigenen Zukunft. Gerade deshalb fand ich es spannend, darüber nachzudenken, wie mein Leben später aussehen könnte.
Teilgenommen habe ich, weil ich die Idee interessant fand, einen Brief an mein zukünftiges Ich zu schreiben. Besonders die Herausforderung, einen längeren Text komplett handschriftlich zu verfassen, hat mir gefallen. Dabei musste ich mir mehr Zeit nehmen und meine Gedanken genauer formulieren als am Computer. Den Wettbewerb würde ich allen empfehlen, die gerne kreativ schreiben.“

Voller Freude statt Furcht in die Zukunft blicken
Die Freiherr-vom-Stein-Schule gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern des Preisausschreibens sowie den vielen weiteren Lernenden, die an dem Wettbewerb freudig teilgenommen haben. Mit fünf von insgesamt einhundert siegreichen Teilnehmern gehört unsere Schule zu den erfolgreichsten in Hessen, was sogar durch einen Beitrag in der „Fuldaer Zeitung“ honoriert wurde. Ihr habt nicht nur gezeigt, dass sich Kreativität und Aussagekraft handschriftlich miteinander verbinden lassen, sondern durch die von Euch formulierten Zukunftsvisionen bewiesen, dass wir uns alle darauf freuen können, mit viel Hoffnung und Freude an das Kommende zu denken und eure Ideen für die Zukunft in die Tat umzusetzen!

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