| von Johanna Staubach
¡Nos vamos de viaje - a Murcia!
In der ersten Woche des zweiten Halbjahres machten sich 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 gemeinsam mit Herrn Erb und Frau Staubach auf den Weg nach Murcia, um dort ihre Austauschpartnerinnen und -partner der Partnerschule „Alfonso X. el Sabio“ kennenzulernen. Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Diese Woche würde viele besondere Eindrücke bereithalten.
Neben dem Besuch des Unterrichts und dem Leben in den Gastfamilien lernten die Schülerinnen und Schüler Murcia und seine Umgebung intensiv kennen. Natürlich durfte dabei auch das spanische Essen nicht fehlen: So konnten die Lernenden typische Tapas der Region probieren, darunter die beliebte marinera.
Ein echtes Highlight war der Besuch einer Tanzschule im Zentrum Murcias. Dort konnten die Jugendlichen eine Trainingsstunde professioneller Tänzerinnen miterleben. Und noch besser: Sie durften sogar selbst aktiv werden. Gemeinsam mit den Tänzerinnen wagten sich einige an die Sevillana – einen in Südspanien verbreiteten traditionellen Paartanz.
Auch kulturell und historisch hatte die Austauschfahrt viel zu bieten. Bei Ausflügen erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über die römischen und arabischen Einflüsse, die die Region bis heute prägen, etwa beim Besuch des römischen Theaters in Cartagena oder eines beeindruckenden maurischen Palastes im Zentrum Murcias.
Einen Einblick in den spanischen Schulalltag erhielten die Schülerinnen und Schüler ebenfalls und konnten bei einzelnen Unterrichtsstunden hospitieren. Die Partnerschule „Alfonso X. el Sabio“ selbst hinterließ dabei großen Eindruck. Sie ist die drittälteste Schule Spaniens und verfügt über ein eigenes naturwissenschaftliches Museum. Dort konnten unter anderem Tierpräparate sowie spannende Ausstellungsstücke aus dem Unterricht des 19. Jahrhunderts besichtigt werden. Besonders bemerkenswert ist außerdem der deutsch-bilinguale Zweig der Schule, in dem Fächer wie Mathematik, Chemie und Physik auch auf Deutsch unterrichtet werden.
Der Austausch ermöglichte unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur eine intensive Begegnung mit Sprache und Kultur, sondern auch wertvolle interkulturelle Erfahrungen, die weit über den Unterricht hinausgehen.
Wir freuen uns schon sehr auf den Gegenbesuch im Juni!






