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| von Dr. Peter Mergler

Erfolgreich beim MediaSurfer 2025: Latein-AG der Freiherr-vom-Stein-Schule ausgezeichnet

Großer Erfolg für die Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda: Beim diesjährigen MediaSurfer – dem MedienKompetenzPreis Hessen – wurde die Latein-AG für ihr Filmprojekt „Europa und seine Grenzen: Trennung oder Freiheit?“ mit dem 2. Preis in der Kategorie der bis 15-Jährigen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im IMAX-Kinosaal des Filmpalasts in Kassel statt und würdigte bereits zum 22. Mal herausragende Medienprojekte von Kindern und Jugendlichen aus ganz Hessen.

Erfolgreich beim MediaSurfer 2025: Latein-AG der Freiherr-vom-Stein-Schule ausgezeichnet

Mehr als 100 Einreichungen aus Kitas, Schulen, Vereinen und Initiativen zeigten eindrucksvoll die Vielfalt und Kreativität medienpädagogischer Arbeit. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 18.000 Euro vergeben. Die Jury, bestehend aus erfahrenen Medienexpertinnen und -experten aus Institutionen wie dem Deutschen Filminstitut & Filmmuseum, dem Hessischen Rundfunk und der Lehrkräfteakademie, bewertete die Beiträge nach pädagogischen, inhaltlichen und gestalterischen Kriterien.

Das prämierte Projekt der Latein-AG überzeugte die Jury in besonderer Weise. Achtklässlerinnen und Achtklässler entwickelten im Rahmen der AG „Latein spielerisch in Szene setzen“ einen Film zum römischen Limes und setzten sich dabei mit aktuellen Fragen von Grenzen, Sicherheit und Freiheit auseinander. Die Jugendlichen arbeiteten eigenverantwortlich an einem dreisprachigen Drehbuch, gestalteten Kostüme und Requisiten und übernahmen sämtliche Aufgaben vor und hinter der Kamera – von Schauspiel über Technik bis hin zum Filmschnitt.

Die Jury lobte insbesondere die hohe Eigenbeteiligung, die kreative Umsetzung und die gelungene Verbindung von historischen Inhalten mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Das Projekt sei ein „vorbildliches Beispiel praxisnaher und wertorientierter Medienarbeit“.

Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Auseinandersetzung mit europäischen Grundwerten. Am Beispiel des römischen Limes reflektierten die Jugendlichen Fragen von Abgrenzung und Dialog sowie Themen wie Freiheit, Identität und Zusammenleben in Europa. Diese Überlegungen fanden Eingang in die Dialoge des Films und machten komplexe Inhalte anschaulich und greifbar.Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Medienbildungszentrum Süd in Offenbach, wo die Schülerinnen und Schüler unter professionellen Bedingungen arbeiten konnten.

Das Projekt zeigt laut Jury eindrucksvoll, welches Potenzial in kreativer Medienarbeit steckt: Schülerinnen und Schüler werden zu aktiven Gestaltern, entwickeln eigene Ideen und setzen sich kritisch mit medialen Ausdrucksformen auseinander. Gleichzeitig erwerben sie Kompetenzen, die weit über den Fachunterricht hinausreichen.

Folgende Schülerinnen und Schüler waren maßgeblich an dem ausgezeichneten Projekt beteiligt:
Johann Dengler, Amadeus Footh, Johann Gottwald, Linus James, Henry Konz, Jakob Strube und Vincent Zenker.

Mit dem Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro erhält die Latein-AG nicht nur eine Anerkennung ihrer Arbeit, sondern auch einen wichtigen Impuls für zukünftige Projekte. Die Erfahrungen aus dem Projekt bestärken die Schule darin, medienpädagogische Ansätze weiterhin fest im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften zu verankern.

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